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Entspannungverfahren
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Die Kurse vom 19.-24. März 2012 und 25.-30.06.2012 sind bereits ausgebucht!

Psychosomatische Grundversorgung, Intensivkurs wahlweise mit Balintgruppe

Der Arbeitskreis Psychosomatische Medizin und Psychotherapie e.V. Südbaden bietet Curricula zur Psychosomatischen Grundversorgung an. Psychodynamische und tiefenpsychologische Grundlagen bilden das theoretische Fundament. Verhaltenstherapeutische und familientherapeutische Elemente sind integriert.
Die Kurse entsprechen den Anforderungen der Bundesärztekammer, der Landesärztekammer Baden-Württemberg und den Psychotherapievereinbarungen der KBV und sind von der Bezirksärztekammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Südbaden anerkannt.

Die Fortbildung qualifiziert zur Abrechnung der Ziffern EBM 35100 und EBM 35110. Pro Veranstaltung erhalten Sie ca. 50 Fortbildungspunkte mit Zertifizierung der Landesärztekammer.

Termine

19.03.- 23.03.2012, Balintgruppe anteilig - nur Block (10 Std)
Aufstockkurs auf Anfrage
19.03.- Sept. 2012, Fortlaufende Balintgruppe 30 Std.
19.-24.03.2012, BEREITS AUSGEBUCHT! Intensivkurs: Dr. Peter Schröder, Dipl. Psych. Bettina Engemann
Fortlaufende Balintgruppe
Intensivkurs
25.06. - Dez. 2012, Fortlaufende Balintgruppe 30 Std.
25.-30.06.2012, BEREITS AUSGEBUCHT! Intensivkurs: PD Dr. Uwe Ross, Dr. C. Burbaum
25.- 29.06.2012, Balintgruppe anteilig - nur Block 10 Std.
10.-15.09.2012, Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung
10.09. - 16.03.2013, Fortlaufende Balintgruppe 30 Std.
10.09.-14.09.2012, Balintgruppe anteilig 10 Std.
10.-15.12.2012, Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung
10.-14.12.2012, Balintgruppe anteilig 10 Std.
10.12.- Mai/ Juni 2013, Fortlaufende Balintgruppe 30 Std.

Philosophie

Psychosomatische Medizin ist eine „Medizin für neugierige Ärzte, die nicht mit Teildiagnosen zufrieden sind, sondern wissen, dass eine rationale Therapie „Gesamtdiagnosen“ erfordert, aus denen hervor geht, mit welchem Gewicht somatische, psychische und soziale Faktoren zu dem Krankheitsbild eines Patienten beitragen“ (Thure von Uexküll).

 „Gesamtdiagnosen sind dabei „Beziehungsdiagnosen“, die beschreiben, wie sich körperliche und seelische Symptome, ihr subjektives Erleben und ihre Verarbeitung im Kontext gegenwärtiger und vergangener Beziehungserfahrungen und im aktuellen Arzt-/Patient-Kontakt darstellen“ (Thure von Uexküll, W. Geigges).

Theoretische Grundlagen

Die Anwendung des bio-psycho-sozialen Modells nach Engel (1978) findet unter Berücksichtigung von biologischen, psychologischen und soziologischen Dimensionen des Gesundheits- und krankheitsbestimmenden Systems statt. Die Wechselwirkungen der genannten Dimensionen beim Erhalt und Förderung von Gesundheit (Salutogenese) und bei der Entstehung von Krankheiten (Ätio-Pathogenese) stehen im Mittelpunkt. Systemtheoretische, kybernetische und Kommunikationstheoretische Grundlagen werden als Basis verstanden. Die folgenden psychotherapeutischen Theorien werden bei der Vermittlung der psychosomatischen Grundkenntnisse als grundlegend erachtet:

- Psychodynamische (tiefenpsychologische) Krankheits- und Behandlungslehre
- Verhaltensmedizinische (kognitiv-behaviorale) Krankheits- und Behandlungslehre
- Systemtheoretische Sichtweise
- Biologische und psychopathologische Krankheits- und Behandlungslehre

Methodik

Vorträge
Praxisnahe Einführung oder Vermittlung grundlegender Themen in interaktiven Vorlesungen

Kleingruppenarbeit
Moderierte Diskussion eines Themas in Gruppen (Fallbeispiele, praktische Übungen)

Patientenorientierte Selbsterfahrung
(Balint-Gruppe, Familienrekonstruktion, Familienaufstellung). 

Arbeitsblätter, Informationsblätter, Handouts zur Theorie

Inhalte

Erkennen und Behandeln der häufigsten psychischen und psychosomatischen Störungen und Probleme

- Einführung in die Grundlagen der Gesprächsführung
- Angststörungen
- Depressionen
- Somatisierung (Patienten mit körperlichen Beschwerden
  ohne ausreichenden Organbefund)
- Psychosomatik schwerer lebensbedrohlicher Erkrankungen am
  Beispiel von Krebs
- Paar- und Familienperspektive in der Medizin

Ziele/Allgemein

1. Diagnostische Kompetenz im Umgang mit psychischen und psychosomatischen Störungen und Problemen auch bei komplexen organischen Erkrankungen durch Erheben einer bio-psycho-sozialen Anamnese (Wissen, Fertigkeiten).

2. Kommunikative Kompetenzen in alltäglichen Gesprächssituationen (Aufklärung, Information und Beratung) und bei Krankheitsbewältigung, in Krisensituationen auch unter Einbeziehung von Partnern und Angehörigen.

3. Die Fähigkeit zur Gestaltung einer hilfreichen Arzt-Patienten-Beziehung (Haltung, Einstellung, Rollenverständnis).

4. Kenntnisse der Indikationsstellung zur Überweisung in ambulante und stationäre Fachpsychotherapie. Anforderung für psychosomatische Konsile und Kooperation mit Psychiatern, Psychotherapeuten und Psychosozialen Beratungsstellen.

Evaluation

Interne Evaluation am Ende jeden Kurses bei den Teilnehmern.

Literatur

  • Bauer, J, Kächele, H. (2005). Das Fach „Psychosomatische Medizin“: Seine Beziehungen zur Neurologie und zur Psychiatrie. Z. Psychotherapie, 10 Bd 10, 1.
  • Fritzsche, K. Geigges W, Wirsching M, Richter D (2003): Psychosomatische Grundversorgung. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg.
  • Fritzsche, K., Wirsching, M. (1993): Psychosomatische Grundversorgung - Konzept, Umsetzung, erste Erfahrungen. Z. Allg. Med. 69:294-298.
  • Fritzsche, K., Schwoerer, P., Wirsching, M. (1994): Psychosomatische Grundversorgung - Strukturiertes Fortbildungsprogramm im Praxisalltag. Deutsches Ärzteblatt, Heft 46: 3174-3178.
  • Fritzsche, K., Hartmann, A., Wirsching, M. (1995): Die Arzt-Patient-Beziehung in der Allgemeinarztpraxis. Probleme aus Sicht der Teilnehmer und Gruppenleiter eines Curriculums zur Psychosomatischen Grundversorgung. Z. Allg. Med. 71:1415-1420.
  • Fritzsche, K., Campagnolo, I., Seidenglanz, K., Wirsching, M. (1998): Die Kooperation zwischen Hausarzt und Psychotherapeut. Ein Beispiel für Psychosomatische Vernetzung. Z. Allg. Med. 74: 318-320.
  • Fritzsche, K. (1999): Eine Gruppe verweigert sich - Erfahrungen mit Balintarbeit im Rahmen der Pflichtweiterbildung in Allgemeinmedizin. Gruppenpsychother. Gruppendynamik 35: 236-246
  • Fritzsche, K., Sandholzer, H., Brucks, U., Cierpka, M., Deter, H. C., Härter, M., Höger, C., Richter, R., Schmidt, B., Larisch, A., Wirsching, M. (1999): Psychosocial Care by General Practitioners - Where are the Problems? Results of a demonstration project on quality management in psychosocial primary care. Int‘l. J. Psychiatry in Medicine 29: 395-409.
  • Fritzsche, K., Sandholzer, H., Brucks, U., Campagnolo, I., Cirpka, M., Deter, H.-C., Härter, M., Höger, C., Richter, R., Schmidt, B., Wirsching, M., (2000): Psychosomatische Grundversorgung in der Hausarztpraxis. Ergebnisse eines bundesweiten Demonstrationsprojektes zur Qualitätssicherung. Z. ärztl. Fortbild. Qual. Sich. (ZaeFQ) 94: 127-131.
  • Fritzsche, K., Wirsching, M., Scheidt, C.E. (2000): Somatisierende Patienten. Konkrete Vorschläge für eine Stufentherapie in der Hausarztpraxis. MMW-Fortschr. Med. 142: 152-154.
  • Fritzsche, K., Werner, J., Sandholzer, H., Brucks, U., Cierpka, M., Deter, H. C., Härter, M., Höger, C., Richter, R., Schmidt, B. (2000): Psychotherapeutische und psychosoziale Behandlungsmaßnahmen in der Hausarztpraxis. Psychother Psychosom Med Psychol. 50: 239-245.
  • Hoffmann, S.O., Hochapfel, G. (2004): Neurosenlehre, Psychotherapuetische und Psychosomatische Medizin. 7. erweitert Auflage, Stuttgart: Schattauer.
  • Möller, H.J., Laux, G., Deister, A. (2005): Duale Reihe – Psychiatrie und Psychotherapie, 3. überarb. Aufl.  Thieme, Stuttgart.  Kap. 4.8, 4.9, 4.10, 6.4  http://www-fr.redi-bw.de/db/thiemebooks.php
  • Rudolf, G. (2005): Psychotherapuetische Medizin und Psychosomatik. 5. Auflage, Stuttgart: Thieme
  • von Uexküll, Th. (2002): Psychosomatische Medizin. 6.Auflage, Münschen: Urban & Fischer.
  • von Uexküll Th., Geigges W, Plassmann R (2002): Integrierte Medizin. Schattauerverlag Stuttgart. Wirsching, M. (1982): Krankheit und Familie, Klett.
  • Wirsching, M. (1988): Krebs im Kontext, Klett.
  • Wirsching, M., Stierlin, H. (1990): Das erste Familiengespräch, 5. Auflage, Klett.
  • Wirsching, M. (1996): Psychosomatische Medizin, Beck.
  • Wirsching, M. (1998): Jenseits vom Schulenstreit - Entwicklungen heutiger Psychotherapie. Fischer, Frankfurt am Main.
  • Wirsching, M. (1999): Psychotherapie, Grundlagen und Methoden, Beck.

 

Internetadressen und Foren

  • www.bdp-verband.org
  • www.psychotherapiesuche.de

Dozenten

Dipl. Psych. Bettina Engemann

Prof. Dr. med. Manfred Sauer

Dr. med. Peter Schröder

PD Dr. med. Uwe Ross

Ärzte und Psychologen mit Lehrerfahrung, welche im Bereich der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie tätig sind.

Organisatorische Rahmenbedingungen

Das Kursangebot ermöglicht verschiedene Teilnahmevarianten:

Intensivblockkurs (20 Std. Theorie, 30 Std. Verbale Interventionstechniken)
Montag bis Samstag, 6 Tage (Mo-Fr ca. 9 -16.30 Uhr, Sa. 9- ca. 14 Uhr)

Fortlaufende Balintgruppe (30 Std.)
- 10 Std. im Anschluss an den Theoriekurs
(Montag bis Freitag ca. 17-18.30 Uhr)

- 5 x 1 Kurstag im Monat à 4 Std. über einen Zeitraum von 6 Monaten
(samstags ca. 9-12.30 Uhr)

Es werden im Durchschnitt ca. 12-15 Teilnehmer von einem Dozenten betreut.

Psychosomatische Grundversorgung

20 Unterrichtseinheiten Theorie

30 Unterrichtseinheiten Verbale Intervention

30 Unterrichtseinheiten Balintgruppe

Ort

Die Kurse finden in Freiburg und Umgebung statt.

Kosten

Intensivblockkurs | EUR 580 (arbeitslose Ärzte/Ärztinnen EUR 406)

Balint-Gruppe forlaufend | EUR 470 (30 Stunden) (EUR 80 werden beim Besuch beider Veranstaltungen erlassen)

Balint-Gruppe | EUR 160 (anteilig 10 Stunden) (Ersatztermine für ausgefallene Blockkursanteile müssen extra bezahlt werden)

hier anmelden

Aufstockkurs

 im Rahmen der Psychosomatischen Grundversorgung (12 Std. Theorie, 18 Std. Interventionstechnik)

FINDET AUF ANFRAGE STATT. Kann nur bei ausreichender Teilnehmerzahl stattfinden!

Mit diesem Kurs können Sie fehlende Stunden zur Abdeckung der geforderten Stunden in Theorie und Intervention im Rahmen der Psychosomatischen Grundversorgung aufstocken.

Balinttermine fortlaufend

Übersicht Termine Balintgruppen:

Fortlaufende Gruppe Bal4-11  

Leitung: Prof. Dr. med. Manfred Sauer
Ort: Abteilung f. Psychosom. Med. und Psychotherapie, Hauptstr. 8, 79104 Freiburg

5. Termin: 09.06.2012, 9 - 12.30 Uhr

 

Fortlaufende Gruppe Bal1-12 

Leitung: Prof. Dr. med. Manfred Sauer
Ort: Karl Rahner Haus, Habsburger Str. 107, Freiburg
Ort für Samstage: Abteilung f. Psychosom. Med. u. Psychoth., Hauptstr. 8, 79104 Freiburg

START 10-Std.-Block: 19.-23.03.2012
3. Termin: 23.06.2012, kl. KBt Raum 9-12.30 Uhr
4. Termin: 21.07.2012, kl. KBt Raum 9-12.30 Uhr
5. Termin: 15.09.2012, kl. KBt Raum 9-12.30 Uhr
 

Fortlaufende Gruppe Bal2-12 (Einstieg noch möglich!)

Leitung: PD Dr. Uwe Ross
Ort: Karl Rahner Haus, Habsburger Str. 107, Freiburg
Ort für Samstage: Praxis PD Dr. Uwe Ross, Luisenstr. 6, 79098 Freiburg

START 10-Std.-Block: 25.-29.06.2012
1. Termin: 21.07.2012, 9-12.30 Uhr
2. Termin: 22.09.2012, 9-12.30 Uhr
3. Termin: 06.10.2012, 9-12.30 Uhr
4. Termin: 10.11.2012, 9-12.30 Uhr
5. Termin: 01.12.2012, 9-12.30 Uhr

 

Fortlaufende Gruppe Bal3-12 (Einstieg noch möglich!)

Leitung: Prof. Dr. med. Manfred Sauer
Ort: Karl Rahner Haus, Habsburger Str. 107, Freiburg
Ort für Samstage: Abteilung f. Psychosom. Med. u. Psychoth., Hauptstr. 8, 79104 Freiburg

START: 10-Std.-Block: 15.-14.09.2012
1. Termin: 06.10.2012, kl. KBt Raum 9-12.30 Uhr
2. Termin: 24.11.2012, kl. KBt Raum 9-12.30 Uhr
3. Termin: 12.01.2013, kl. KBt Raum 9-12.30 Uhr
4. Termin: 16.02.2013, kl. KBt Raum 9-12.30 Uhr
5. Termin: 16.03.2013, kl. KBt Raum 9-12.30 Uhr

 

Fortlaufende Gruppe Bal4-12 (Einstieg noch möglich!)

Leitung: PD Dr. Uwe Ross
Ort: Karl Rahner Haus, Habsburger Str. 107, Freiburg
Ort für Samstage: Praxis PD Dr. Uwe Ross, Luisenstr. 6, 79098 Freiburg

START: 10-Std.-Block: 10.-14.12.2012

1. Termin: 19.01.2013 von 9 - 12.30 Uhr

2. Termin: 23.02.2013 von 9 - 12.30 Uhr

3. Termin: 09.03.2013 von 9 - 12.30 Uhr

4. Termin: 20.04.2013 von 9 - 12.30 Uhr

5. Termin: 04.05.2013 von 9 - 12.30 Uhr